Heute ist Samstag, der 12. September, und diese Woche beschäftigen wir uns mit dem Thema der Global Week of Prayer aus Philipper 2,6-11, insbesondere Vers 10, wo es heißt, dass „vor dem Namen Jesus […] einmal jedes Knie gebeugt“ werden soll. Jeden Tag denken wir über einen anderen Ehrentitel für Jesus nach und verkünden seinen Namen über uns selbst, unseren Orten und unseren Nationen.
Zu Beginn meines Betens lasse ich es ruhig werden in mir. Ich atme langsam und bewusst und sammle meine zerstreuten Gedanken: Gott, du bist hier.
Herr Jesus, du bist über alles erhöht. Dein Name steht über allen Namen – über jedem Herrscher, jeder Macht und jeder Gewalt, im Himmel und auf Erden und unter der Erde.
Darum beten wir heute – im Namen Jesu – dass sich jedes Knie beugt und jede Zunge bekennt, dass er der Herr ist. Nicht weil wir die Kraft dazu haben, sondern weil du sie hast. Nicht, weil unsere Pläne ausreichend wären, sondern weil deine Macht unbegrenzt ist.
Ich entscheide mich heute bewusst, mich an Gottes Macht zu freuen, und stimme ein in den uralten Lobpreis des ganzen Gottesvolkes, mit Worten aus Psalm 59:
Doch ich will singen von deiner Macht,
frühmorgens deine Güte rühmen!
Denn du bist eine Burg für mich,
eine Zuflucht in Zeiten der Not.
Dir, meine Stärke, singe ich mein Lob!
Ja, Gott ist meine sichere Burg,
ein Gott, der mir Gnade gewährt.
Heute sinne ich über einen Text aus der Offenbarung des Johannes nach – dem allerletzten Buch der Bibel. Nachdem die Offenbarung ein wunderschönes Bild davon gezeichnet hat, wie die Welt sein wird, nachdem Jesus wiedergekommen ist – eine Welt, in der alles in Ordnung gebracht wird, wo es keinen Tod, keinen Schmerz und kein Leiden mehr geben wird –, fordert mich dieser Abschnitt dazu auf, ein hoffnungsvolles Leben in der chaotischen Realität des Hier und Jetzt zu führen…
Ja, ich komme bald und bringe jedem den Lohn mit, der seinem Werk entspricht. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel.
Glücklich diejenigen, die ihre Kleider waschen. Die Tore der Stadt werden ihnen offenstehen, und sie haben das Recht, vom Baum des Lebens zu essen. Doch die Hunde müssen draußen bleiben und mit ihnen alle, die okkulte Praktiken betreiben oder in sexueller Unmoral leben, alle Mörder und Götzenanbeter, überhaupt alle, die sich für die Lüge entschieden haben, die sie lieben und tun.
Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, damit diese Botschaft den Gemeinden bekanntgemacht wird. Ich bin der Wurzelspross und Nachkomme Davids, der glänzende Morgenstern.
Der Geist und die Braut rufen: „Komm!“ Und wer es hört, soll in den Ruf mit einstimmen: „Komm!“ Und wer Durst hat, der komme. Wer will, der trinke vom Wasser des Lebens! Er bekommt es geschenkt.
Inmitten der Schlussworte der Bibel gibt sich Jesus einen letzten Titel, dessen Bildsprache mit Hoffnung aufgeladen ist. „Der glänzende Morgenstern“ deutet auf den Planeten Venus hin, der am Ende der Nacht am Himmel erscheint. Er symbolisiert einen neuen Anfang, Licht in der Dunkelheit, das Anbrechen der Morgendämmerung. Der Morgenstern war auch schon immer ein Fixpunkt für die Seefahrt – ein himmlischer Wegweiser, der die Menschen auf den richtigen Weg führt. In dieser verwirrten und verwirrenden Welt, in der ich versuche, Gott zu folgen, irgendwo zwischen dem ersten und zweitem Kommen Jesu, bietet er sich mir als mein Leitstern an und führt mich durch die Schwierigkeiten, denen ich gegenüberstehe, hin zum lebensspendenden Wasser seiner Gegenwart. Ungeachtet meiner gegenwärtigen Umstände weckt dieser helle Morgenstern in mir die trotzige Hoffnung, dass sein Königreich unaufhaltsam anbricht und dass sein Sieg feststeht.
Herr Jesus, glänzender Morgenstern, ich schaue auf dich. Egal, was heute kommt, lass dein Licht mich leiten und begleiten. Schenke mir die gewisse Hoffnung, dass du dabei bist, „alles ganz neu“ zu machen (Offenbarung 21,5; NeÜ).
Der Text besagt auch, dass diejenigen, die dem Licht des hellen Morgensterns folgen, es nicht für sich behalten werden.
Herr Jesus, gib mir heute Gelegenheit, andere einzuladen, „zu kommen und vom Wasser des Lebens zu trinken“. Hilf mir, deine Hoffnung zu teilen, damit du auch für sie der helle Morgenstern wirst, der ihr Leben mit Hoffnung, Freude und Klarheit erleuchtet.
Ich lese den Abschnitt noch einmal. Dabei achte ich darauf, welches Wort oder welchen Satz der Heilige Geist mir besonders aufs Herz zu legen scheint…
Ja, ich komme bald und bringe jedem den Lohn mit, der seinem Werk entspricht. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel.
Glücklich diejenigen, die ihre Kleider waschen. Die Tore der Stadt werden ihnen offenstehen, und sie haben das Recht, vom Baum des Lebens zu essen. Doch die Hunde müssen draußen bleiben und mit ihnen alle, die okkulte Praktiken betreiben oder in sexueller Unmoral leben, alle Mörder und Götzenanbeter, überhaupt alle, die sich für die Lüge entschieden haben, die sie lieben und tun.
Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, damit diese Botschaft den Gemeinden bekanntgemacht wird. Ich bin der Wurzelspross und Nachkomme Davids, der glänzende Morgenstern.
Der Geist und die Braut rufen: „Komm!“ Und wer es hört, soll in den Ruf mit einstimmen: „Komm!“ Und wer Durst hat, der komme. Wer will, der trinke vom Wasser des Lebens! Er bekommt es geschenkt.
Ich nehme mir einen Augenblick Zeit, um über die Worte oder Sätze nachzudenken, die der Heilige Geist mir aufs Herz gelegt hat.
Bei 24-7 Prayer sagen wir gerne: „Die Vision ist Jesus – der gefährliche Jesus! Der Jesus, den du nicht leugnen kannst! Der dich total in Beschlag nimmt!“ Jesus als meinen „Morgenstern“ anzunehmen, bedeutet, mich zu entscheiden, ihn zum primären Einfluss auf mein Leben zu machen, sodass einzig und allein er mein Denken und Handeln bestimmt. Die Liste der schädlichen Verhaltensweisen in diesen Versen ist nicht erschöpfend – dazu gehören im Grunde alle Dinge, die mich von dem Leben in Fülle wegführen, das Gott mir anbietet. Und so stelle ich mir die Frage: Gibt es irgendeinen Bereich meines Lebens – irgendeinen Wunsch, ein Verlangen oder Verhalten –, das ich ihm neu ausliefern muss?
Herr Jesus, glänzender Morgenstern, ich entscheide mich heute neu, dich, und nur dich, zur Vision für mein Leben zu machen. Wenn ich versucht bin, einen anderen Weg zu suchen, lass mich neu ergriffen sein von der überströmenden Freiheit und Hoffnung, die daraus kommt, dir nachzufolgen.
Und nun mache ich mich bereit, diese Zeit des Gebets mit in den kommenden Tag zu nehmen. Dabei höre ich auf die Zusage des Herrn, der mich liebt, im 4. Buch Mose:
„Der HERR segne dich
und behüte dich.
Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten
und sei dir gnädig.
Der HERR wende sein Angesicht dir zu
und schenke dir Frieden.“
Vater, hilf mir, diesen Tag mit ganzem Herzen zu leben
und dir in jeder Hinsicht treu zu sein.
Jesus, hilf mir, mich an andere zu verschenken
und jedem Menschen freundlich zu begegnen.
Heiliger Geist, hilf mir, die Verlorenen zu lieben,
und Christus zu bezeugen in allem, was ich tue und sage.
Amen.
Originalsprecher: Brian Heasley
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